Nach dem Aus der Glühlampe: Die nächste Generation stellt sich vor!

Seit Herbst 2012 ist es aus mit der Glühlampe. Während Anhänger noch trauern, drängen längst neue Leuchtmittel auf den Markt. LEDs, Energiesparlampen und Halogenlampen haben ihre Vor- aber auch ihre Nachteile. Wer sich vorab informiert und geschickt plant, der findet für jeden Bereich seines Heims das passende Leuchtmittel.

Die eigentlich nicht ganz neuen Leuchtmittel müssen seit dem „Glühlampenverbot“ ganz schön um Akzeptanz kämpfen. Dabei haben sie doch einen wirklich entscheidenden Vorteil gegenüber der viel beweinten Energiesparlampe: Sie sparen Energie und Geld! Zwar kostet eine Glühbirne im Vergleich zu einer LED-Birne wesentlich weniger. Das Einsparpotenzial letzterer ist jedoch so groß, dass die Investition um ein Vielfaches bezahlt macht.

Die Energiesparlampe ist nicht so schlecht wie ihr Ruf

Kritiker der Energiesparlampe beschweren sich häufig über das von ihr abgegebene, flackernde und viel zu kalte Licht. Außerdem steht sie in dem Ruf giftig und daher nicht geeignet für Kinderzimmer zu sein. Ferner sind diese Leuchtmittel nicht nur hässlich, sondern auch viel zu teuer. Werden sie eingeschaltet, sind sie nicht sofort hell. Die ersten Energiesparlampen-Modelle haben tatsächlich geflackert. Inzwischen hat sich ihre Lichtqualität deutlich verbessert. Abhängig ist diese selbstverständlich vom Produkt selbst. Wer No-Name kauft, der muss sich nicht wundern, wenn die Lampe ein viel zu kaltes, leicht flackerndes Licht abgibt. Dass Energiesparlampen nicht so schnell hell sind, wie beispielsweise LEDs, stimmt. Sie brauchen ein wenig, um auf Betriebstemperatur zu kommen und sind daher nicht für Bereiche geeignet, in denen es schnell hell sein muss, wie zum Beispiel in Treppenhäusern.

In puncto Giftigkeit muss gesagt werden, dass es auch Energiesparlampen gibt, die kein giftiges Quecksilber, sondern festes Amalgam enthalten. Sie können zudem auch in verschiedenen Farbvarianten, wie kalt-weiß und warm-weiß gekauft werden. Deswegen und aufgrund ihrer angepassten Form, sind sie von den alten Glühbirnen mittlerweile kaum noch zu unterscheiden.

LED und Halogen: Leuchtmittel der Zukunft

Im Gegensatz zur Energiesparlampe verfälschen Halogenlampen nicht die Farben. Sie sind deshalb besonders gut in solchen Bereichen eingesetzt, in denen es auf eine akkurate Darstellung ankommt. Schminkspiegel und auch Lampen auf Schreibtischen sind daher für den Einsatz von Halogenbirnen prädestiniert. Das Einsparpotenzial ist bei Halogenleuchtmitteln im Vergleich zu den anderen energiesparenden Varianten allerdings geringer.

Die LED bietet viele Vorteile und wenige Nachteile. Der Preis einer LED-Lampe ist derzeit noch ziemlich hoch. Das soll sich nach Herstelleraussagen künftig ändern. Ein weiteres Problem ist, dass zu ihrer Herstellung sogenannte seltene Erden benötigt werden. Deshalb sollten Verbraucher besonders darauf achten, LED-Leuchtmittel an dafür eingerichteten Abgabestellen zu entsorgen, nicht etwa im Hausmüll. Ansonsten: LEDs sind dimmbar, sie sind sofort hell, sie halten bis zu 20 Jahre lang und sie liefern ein angenehmes Licht.

Ihre Langlebigkeit und ihre Größe inspirieren auch die Designer. Viele gute Designerleuchten sind inzwischen mit LEDs bestückt. Die winzigen Lämpchen können auf äußerst kreative Art und Weise verbaut werden, sodass sich vollkommen neue Lichtkonzepte finden lassen. Auch Experten sind sich einig darüber, dass der LED die Zukunft gehört.